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      La Galerie

      Es ist eine echte Reise durch das Keramikviertel von Sassuolo.

      Ein Parcours durch 6 Ausstellungsräume, die jeweils einer bestimmten historischen Epoche gewidmet sind.

      Eine aufregende Reise, die genau genommen im Jahr 1741 begann…

      Dokumente, Papiere, Zeichnungen, Fotos, die uns mehr als 300 Jahre Geschichte erzählen…

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Der Preis „Premio Marca Corona“

Der Preis „Premio Marca Corona“ unterstützt zeitgenössische künstlerische Tätigkeit und fördert neue Talente auf ihrem Weg. Das Unternehmen hat seit eh und je ein enges Verhältnis zur Kreativität.

Im Laufe der langen Geschichte von Marca Corona haben wir mehrfach mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet, was zu neuen Stilideen geführt und die Ästhetik unserer Keramikerzeugnisse beeinflusst hat.

Premio Marca Corona
für junge Künstler
und Designer unter 35

Der Wettbewerb soll aufstrebende bildende Künstler und die Herausbildung junger Talente unterstützen, welche die Zukunft eines uralten Materials wie der Keramik mitgestalten werden. Die Anmeldung ist kostenlos, das Thema wechselt jedes Jahr und die Entscheidungen werden von einer hochkarätigen Jury getroffen.

Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält einen Geldpreis und kann im Rahmen einer Künstlerresidenz im Unternehmen zusammen mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Marca Corona den Entwurf auf Keramik umsetzen.

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Auf der Suche
nach neuen Talenten

Der Premio Marca Corona fördert junge Künstler und Designer mit einem Wettbewerb, bei dem eine Auseinandersetzung mit bestimmten Themen und deren Umsetzung in neuartigen Werken gefragt ist. Das Ziel hier ist auch, zwei entgegengesetzte Welten aufeinandertreffen zu lassen: die der Kunst, die auf der Idee des Einzelstücks beruht, und die der Industrie, die dagegen auf Wiederholbarkeit setzen muss. Dieser Gegensatz motiviert dazu, auf beiden Seiten die eigenen Grenzen infrage zu stellen, um neue Ideen zu entwickeln.

Jedes ausgewählte Projekt geht von einer persönlichen, freien und zeitgemäßen Interpretation aus. Die Werke werden dann unter künstlerischer Leitung des Künstlers oder der Künstlerin vom Unternehmen produziert, wobei kreative Vision und Fertigungskompetenz miteinander in Einklang gebracht werden.

Zeitgenössische Kunst in den Unternehmensräumen

Der Premio Marca Corona verbindet Vergangenheit und Zukunft, Handwerk und Forschung, Unternehmergeist und Kunstsinn. Die entstandenen Werke werden in den Unternehmensräumen ausgestellt.

Jahr für Jahr trägt der Preis dazu bei, die stilistische und kulturelle Vielfalt zu vergrößern, welche die Geschichte von Marca Corona seit fast drei Jahrhunderten prägt.

Die Gewinner vergangener Ausgaben

Alessio Barchitta

Digitale, 2026

Die Jury lobt an diesem Werk die Fähigkeit, eine einfache und identitätsstiftende Geste – den digitalen Fingerabdruck – in eine visuelle Metapher für Zusammenarbeit zu verwandeln. Das Projekt verbindet handwerkliches Können, Körperlichkeit und Gemeinschaft und schafft so ein vielstimmiges Bild, das von der Keramiktradition und vom Wert gemeinschaftlicher Arbeit beeinflusst ist.

„Digitale“ geht von einer einfachen, universellen Geste aus: dem Fingerabdruck. Barchitta verwandelt ihn in ein visuelles System von sich wiederholenden Zeichen, die zusammenkommen, sich überlappen und gemeinsam ein Geflecht bilden. Aus der Nähe sieht man Material, Kontakt, Körperlichkeit. Aus der Ferne dagegen Struktur, Rhythmus, Beziehung.

Das Werk greift das Thema des Jahres auf, indem es die Zusammenarbeit verbildlicht: Jedes Element bewahrt seine eigene Identität, bekommt aber erst innerhalb des Ganzen einen Sinn.

Gewinner des Premio Marca Corona 2025-2026

Lorenzo Gnata

Presenze intermittenti (Intermittierende Figuren), 2025

Die Grundlage dieses Werks bilden genaue Nachforschungen über die Region und die Unternehmensgeschichte mithilfe von Archivmaterial und historischen Quellen. Gnata arbeitet mit Schichten: Er nimmt Bilder, bearbeitet sie und verwandelt sie in elementare Zeichen, die dann wiederholt, auseinandergenommen und neu kombiniert werden.

Daraus entsteht ein modulares System, bei dem die Figur sich vervielfacht, jedoch nie genau gleich aussieht. Dabei herrscht das Prinzip „mehrfach einzigartig“: Jedes Element ist Teil einer Struktur, zeichnet sich aber durch eine Variation, eine Abweichung, einen Unterschied aus.

Genau mit dieser Spannung zwischen individuell und kollektiv passt das Werk zum Thema des Jahres. Die Beziehungen werden sowohl in der Methode deutlich – die mit den im Unternehmen entwickelten Prozessen und der Arbeit von Andrea Mastrovito zusammenhängt – als auch im fertigen Bild, wo die Wiederholung einen gemeinsamen Rhythmus schafft, ohne die einzelnen Figuren auszublenden.

Gewinner des Premio Marca Corona 2024-2025

Camilla Alberti

L’alleanza tra abitanti e costruttori (Das Bündnis zwischen Bewohnern und Erbauern), 2024

Dem Projekt von Alberti geht ein genaues Studium der Geschichte und des Umfelds von Marca Corona mit einem Fokus auf die Geschichtsschreibung und die Beziehungsebene voraus.

Das Werk stellt sich als modulares visuelles System dar, bei dem technische und strukturelle Elemente wiederholt und geordnet werden, bis eine durchgängige, beinahe architektonische Oberfläche entsteht. Das Ergebnis lässt an einen Organismus denken, der aus Beziehungen besteht und in dem jeder Teil zum Funktionieren des Ganzen beiträgt.

Alberti interpretiert das Thema das Jahres, indem sie die Beziehung zwischen denen, die bauen, und denen, die wohnen, in den Mittelpunkt stellt: ein dynamisches Gleichgewicht von Planung und Nutzung, Leben und Struktur.

Gewinner des Premio Marca Corona 2023-2024

N+N Isabella Nardon e Jacopo Noera

Tutti giù per terra (Alle auf den Boden), 2023

Das Werk erzeugt eine dichte Oberfläche mit mehreren Schichten, die aus einer Vielzahl von Zeichen, Formen und Farben besteht, die auf dem gleichen Raum zusammen existieren. Auf neutralem Hintergrund kommen die Elemente zusammen, überlagern sich und verteilen sich.

Das Projekt interpretiert das Thema des Jahres so: Die einzelnen Elemente stehen nicht mehr allein im Mittelpunkt, sondern werden Teil eines umfangreicheren Systems. So wird „Mutter Erde“ zu einem gemeinsamen Raum, der die Farben in einer großen Umarmung willkommen heißt und zugunsten der Gemeinschaft das Individuum zurückstellt.

Gewinner des Premio Marca Corona 2022-2023

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Alessio Barchitta

Digitale, 2026

Die Jury lobt an diesem Werk die Fähigkeit, eine einfache und identitätsstiftende Geste – den digitalen Fingerabdruck – in eine visuelle Metapher für Zusammenarbeit zu verwandeln. Das Projekt verbindet handwerkliches Können, Körperlichkeit und Gemeinschaft und schafft so ein vielstimmiges Bild, das von der Keramiktradition und vom Wert gemeinschaftlicher Arbeit beeinflusst ist.

„Digitale“ geht von einer einfachen, universellen Geste aus: dem Fingerabdruck. Barchitta verwandelt ihn in ein visuelles System von sich wiederholenden Zeichen, die zusammenkommen, sich überlappen und gemeinsam ein Geflecht bilden. Aus der Nähe sieht man Material, Kontakt, Körperlichkeit. Aus der Ferne dagegen Struktur, Rhythmus, Beziehung.

Das Werk greift das Thema des Jahres auf, indem es die Zusammenarbeit verbildlicht: Jedes Element bewahrt seine eigene Identität, bekommt aber erst innerhalb des Ganzen einen Sinn.

Gewinner des Premio Marca Corona 2025-2026

Lorenzo Gnata

Presenze intermittenti (Intermittierende Figuren), 2025

Die Grundlage dieses Werks bilden genaue Nachforschungen über die Region und die Unternehmensgeschichte mithilfe von Archivmaterial und historischen Quellen. Gnata arbeitet mit Schichten: Er nimmt Bilder, bearbeitet sie und verwandelt sie in elementare Zeichen, die dann wiederholt, auseinandergenommen und neu kombiniert werden.

Daraus entsteht ein modulares System, bei dem die Figur sich vervielfacht, jedoch nie genau gleich aussieht. Dabei herrscht das Prinzip „mehrfach einzigartig“: Jedes Element ist Teil einer Struktur, zeichnet sich aber durch eine Variation, eine Abweichung, einen Unterschied aus.

Genau mit dieser Spannung zwischen individuell und kollektiv passt das Werk zum Thema des Jahres. Die Beziehungen werden sowohl in der Methode deutlich – die mit den im Unternehmen entwickelten Prozessen und der Arbeit von Andrea Mastrovito zusammenhängt – als auch im fertigen Bild, wo die Wiederholung einen gemeinsamen Rhythmus schafft, ohne die einzelnen Figuren auszublenden.

Gewinner des Premio Marca Corona 2024-2025

Camilla Alberti

L’alleanza tra abitanti e costruttori (Das Bündnis zwischen Bewohnern und Erbauern), 2024

Dem Projekt von Alberti geht ein genaues Studium der Geschichte und des Umfelds von Marca Corona mit einem Fokus auf die Geschichtsschreibung und die Beziehungsebene voraus.

Das Werk stellt sich als modulares visuelles System dar, bei dem technische und strukturelle Elemente wiederholt und geordnet werden, bis eine durchgängige, beinahe architektonische Oberfläche entsteht. Das Ergebnis lässt an einen Organismus denken, der aus Beziehungen besteht und in dem jeder Teil zum Funktionieren des Ganzen beiträgt.

Alberti interpretiert das Thema das Jahres, indem sie die Beziehung zwischen denen, die bauen, und denen, die wohnen, in den Mittelpunkt stellt: ein dynamisches Gleichgewicht von Planung und Nutzung, Leben und Struktur.

Gewinner des Premio Marca Corona 2023-2024

N+N Isabella Nardon e Jacopo Noera

Tutti giù per terra (Alle auf den Boden), 2023

Das Werk erzeugt eine dichte Oberfläche mit mehreren Schichten, die aus einer Vielzahl von Zeichen, Formen und Farben besteht, die auf dem gleichen Raum zusammen existieren. Auf neutralem Hintergrund kommen die Elemente zusammen, überlagern sich und verteilen sich.

Das Projekt interpretiert das Thema des Jahres so: Die einzelnen Elemente stehen nicht mehr allein im Mittelpunkt, sondern werden Teil eines umfangreicheren Systems. So wird „Mutter Erde“ zu einem gemeinsamen Raum, der die Farben in einer großen Umarmung willkommen heißt und zugunsten der Gemeinschaft das Individuum zurückstellt.

Gewinner des Premio Marca Corona 2022-2023

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